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Bayerische Staatsbibliothek München: Die Bayerische Staatsbibliothek München besitzt eine der international führenden Osteuropasammlungen mit historisch gewachsenen Beständen. Seit Anfang der 1950er Jahre erfüllt sie deutschlandweit im Rahmen des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Programms der überregionalen Literaturversorgung die Funktion einer Referenzbibliothek für die Länder des östlichen Europa. Grundgedanke dieses Programms ist es, dass von jeder wissenschaftlich relevanten Publikation zumindest ein Exemplar in Deutschland zugänglich sein soll. Die Osteuropasammlung der Bibliothek umfasst etwa 1,2 Millionen Bände, darunter auch wertvolle Handschriften, sowie vielfältige elektronische Medien und etwa 4.500 laufende Zeitschriften.
Collegium Carolinum München: Als interdisziplinärer Forschungsverband vereint das Collegium Carolinum, Forschungsstelle für die böhmischen Länder, international renommierte Wissenschaftler/innen, die sich mit der Geschichte und Gegenwart Tschechiens und der Slowakei sowie des östlichen Mitteleuropa beschäftigen. Das dazugehörnde Institut veranstaltet Tagungen, gibt zahlreiche Publikationen und die Zeitschrift Bohemia heraus und betreut eine wissenscahftliche Bibliothek mit der in Deutschland größten Spezialsammlung zu Bohemica und Sudetica.
Herder-Institut Marburg: Das Herder-Institut Marburg ist eine der bedeutendsten Institutionen der historischen Ostmitteleuropa-Forschung. Mit seiner DFG-geförderten Bibliothek und den Sammlungen (Bilder, Karten, Dokumente) erfüllt es die Funktion einer zentralen Forschungsstätte und wissenschaftlichen Serviceeinrichtung.
Osteuropa-Institut Regensburg: Das Osteuropa-Institut Regensburg erforscht Geschichte und Wirtschaft der Gebiete der ehemaligen Sowjetunion. Es veröffentlicht u.a. mehrere Fachzeitschriften und unterhält gemeinsam mit dem Südost-Institut eine umfangreiche Präsenzbibliothek.